Wie ich eigentlich zur Fotografie kam

5 Dez

So richtig ernsthaft mit Fotografie beschäftige ich mich ja erst seit Frühjahr 2009.

Zuvor habe ich immer nur geknippst. Einfach draufgehalten und abgedrückt. Momente festhalten, die nich in Vergessenheit geraten sollen.

Jetzt halte ich zwar auch Momente, oder Stimmungen fest, aber anders als früher.

Als ich meine erste eigene Kamera bekam, war ich so 14 oder 15 Jahre alt. Weiß ich nicht mehr so genau.
Damals bekam ich eine  Olympus µ[mju:]-II geschenkt. Eine vollautomatische Kompaktkamera mit einem 38-80mm Objektiv und einer lichtstarken Blende von 2,8. Und geeignet für jedes Wetter.
Diese Kamera besitze ich auch heute noch. Funktioniert noch wie am ersten Tag. Trotz der langen Zeit, die sie schon hinter sich hat. Nie Probleme damit gehabt.

2005 machte ich mir dann ernsthafte Gedanken darüber auf eine digitale Kamera. Immer mal Prospekte durchgeschaut oder im Laden welche angesehen.
Da ich mit meiner analogen von Olympus sehr zufrieden war, stand für mich fest, dass ich auch bei Olympus bleiben werde.

Als ich dann endlich soweit war und im Laden vor der Auswahl stand, gab es leider nicht viel von Olympus. Das, was es gab, überschritt mein Budget.
So entschied ich mich für eine Fuji Finepix A350. Eine batteriebetriebene Kompaktkamera mit 5,2MP und xD-Speicherkartensteckplatz.
Mit ihr habe ich einiges an Bildern gemacht. Sowas wie diese hier:
by Akira Yozora

by Akira Yozora
by Akira Yozora
Als sie dann kurz vor Ablauf der Garantie zur Reperatur musste, weil das Objektiv hin und wieder nicht mehr ausfuhr, spielte ich wieder mit dem Gedanken an eine neue Kamera. Aber keine aus der Einsteigerklasse, sondern eine etwas bessere. Nach nicht langer Suche hatte ich mich auf die F50fd festgelegt.
Als ich nun endlich die F50fd hatte, stand ich blöd da. Sonst immer nur Kameras gehabt, die alles alleine machen. Nun hatte ich eine, wo ich auch selber Blende oder Belichgtungszeit einstellen konnte.
Blende? Belichtungszeit? Was macht man damit? Wofür soll das gut sein? Hilfe!

Auf einmal stand ich vor ganz neuen Möglichkeiten und versuchte auf irgendeine Art und Weise zu verstehen, was welche Auswirkungen hat. Wann man welche Blende wie einsetzt. Was man mit Langzeitbelichtungen machen kann. All sowas.

Nach nur kurzer Zeit merkte ich, dass ich gerne eigenständiger arbeiten würde mit all den neuen Sachen auf die ich durch die F50fd gekommen bin. So zog ich entschlossen los, mir eine Spiegelreflex zu kaufen. Analog, versteht sich. Wegen dem finanziellem Aspekt und weil auch meine andere erste Kamera analog war.

Eine Praktica MTL5 sollte es sein. War aber auch bei dem Fotohändler als Gebrauchtware etwas teuer. So entschied ich mich dann für eine EXA 1b. Eine analoge SLR mit Lichtschacht. Wieder etwas neues. Aber sehr schön.

Mittlerweile besitze ich auch eine Praktica MTL5. Dazu noch ein paar Objektive und Zwischenringe.
Und ich liebe es. Was? Einfach alles!
Das Geräusch, wenn der Spiegel hochklappt. Das Zurückkurbeln des Films. Das ungeduldige warten bis der Film entwickelt ist. Und die Freude und Entäuschung über die fertigen Bilder.

Digital ist anders. Man fotografiert und kann es sich gleich danach ansehen. Man fotografiert dadurch irgendwie anders. Zwar bewusst, aber nocht so bewusst wie analog.

Trotzdem werde ich auch in diesem Bereich noch umsteigen auf digital. Es soll der Nachfolger der D90 von Nikon werden – D7000.
Anfangs dachte ich an eine D5000, aber dadurch dass ich mit der EXA und Praktica schon meinen Einstieg im Umgang mit einer SLR hatte, habe ich mich umentschieden. Und sie wird kommen. Hoffentlich bald!
Am liebsten würde ich natürlich eine Vollformat haben wollen.  Die D3s wäre ein absoluter Traum. Aber das wird sie wohl leider bleiben.

 

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